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Das Weinen (Das Wähnen)


Die Laurenz-Stiftung, Schaulager, präsentiert während der Art Basel Woche an fünf aufeinanderfolgenden Abenden vom Mittwoch, 17. Juni bis Sonntag, 21. Juni das Gastspiel Das Weinen (Das Wähnen) im Theater Basel, Schauspielhaus. In der Inszenierung lässt Christoph Marthaler Texte des deutsch-schweizerischen Künstlers Dieter Roth (1930–1998) in einer Apotheke erklingen, wo sie an Herz, Nieren, Magen und Darm gehen – auch die Tränendrüsen sind betroffen, schrieb Roth doch ein sogenanntes Tränenmeer. In diesem baden nun, ausgesprochen unsentimental, fünf fabelhafte Apothekerinnen und ein wunder Kunde. Das Rezept, das sie dem Leben ausstellen, ist ein Gedicht.



Tickets Theater Basel

Besetzung

Das Weinen (Das Wähnen)
nach Texten von Dieter Roth
Inszenierung von Christoph Marthaler

Eine Produktion von Schauspielhaus Zürich / Weiterspielen

Mit
Liliana Benini
Magne Håvard Brekke
Olivia Grigolli
Elisa Plüss
Nikola Weisse
Susanne-Marie Wrage

Inszenierung: Christoph Marthaler
Bühne: Duri Bischoff
Kostüme: Sara Kittelmann
Licht Design: Christoph Kunz
Sound Design: Thomas Schneider
Musikalische Einstudierung/Einspielungen: Bendix Dethleffsen
Video: Andi A. Müller
Dramaturgie: Malte Ubenauf


Produktionsassistenz: Clara Isabelle Dobbertin
Bühnenbildassistenz: Julia Bahn
Kostümassistenz: Natalie Soroko
Regiehospitanz: Samuel Petit
lnspizienz: Aleksandar Sascha Dinevski
Soufflage: Lea Theus, Gerlinde Uhlig-Vanet
Übertitel: Lyz Pfister, Anna Kasten / Panthea

Team Weiterspielen
Produktionsleitung: Roland Koberg
Technische Leitung: Markus Both
Beleuchtung: Pablo Weber
Ton: Susane Affolter
Requisite: Doris Berger
Produktionsassistenz und Abendregie: Lea Theus
Maske: Judith Janser
Soufflage: Gerlinde Uhlig-Vanet

Uraufführung am 20. September 2020, Pfauen, Schauspielhaus Zürich

Neben einigen selbstverfassten Passagen stammen alle Texte dieser Inszenierung von Dieter Roth. Es erklingt Musik von John Dowland, Victor Herbert, Carole King / Howard Greenfield, Wolfgang Amadeus Mozart, Erik Satie, Franz Schubert, Peter I. Tschaikowsky

Aufführungsrechte: © Dieter Roth Estate Courtesy Hauser & Wirth / HARTMANN & STAUFFACHER GmbH Verlag für Bühne, Film, Funk und Fernsehen, Köln

Koproduzenten des Schauspielhaus Zürich: Emilia Romagna Teatro Fondazione, Nanterre-Amandiers – centre dramatique national, Bergen International Festival, Théâtre Vidy-Lausanne und International Summer Festival Kampnagel, Hamburg

Weitere Gastspiele: Dialog – Wrocław International Theatre Festival; Théâtre du Passage, Neuchâtel; Nationaltheater Miskolc; Athens Epidaurus Festival (Peiraios 260); Landestheater Niederösterreich

Zu diesem Stück

Das Weinen (Das Wähnen) ist kein Stück. Es ist ein Tränenmeer. Genauer gesagt: Tränenmeer 4. Ob es sich hierbei um eine Gattungsbezeichnung handelt, kann nicht endgültig geklärt werden. Sicher ist nur: Es gibt insgesamt fünf Tränenmeere plus einen Tränensee – allesamt verfasst von Dieter Roth. Wenn von Dieter Roth (1930–1998) die Rede ist, geht es fast immer um den bildenden Künstler Dieter Roth, um jenem in der Schweiz aufgewachsenen Hannoveraner also, der sein Leben lang unterwegs war, in Hamburg lebte, in Island, in den USA, in Basel, und der ein einzigartiges OEuvre hervorbrachte: Malereien, Objekte, Filme, Zeichnungen, Assemblagen, Installationen, Kompositionen, Künstlerbücher – oder, etwas genauer gesagt: Schokoladenskulpturen, Gewürzbilder, Köttelkarnickel, Tischruinen, Löwentürme und Literaturwürste.

Kaum wahrgenommen hingegen wurde (und wird) das schriftstellerische bzw. dichterische Werk Dieter Roths. Es ist auch, physisch betrachtet, sehr schwer zugänglich. Der einst bei Suhrkamp erschienene Sammelband ist längst vergriffen, der bei Luchterhand ebenfalls, andere Veröffentlichungen finden sich zu hohen Preisen im Antiquariat, einige wenige Texte kursieren im Internet. Das ist schade, denn das Schreiben bedeutete Dieter Roth viel. Sehr viel sogar. Immer wieder gab er zu Protokoll, es wäre sein eigentliches Glück.

Um dieses Glück Dieter Roths geht es in Das Weinen (Das Wähnen). Und um Christoph Marthalers Glück an diesem Glück. Und um alle Neben- und Wechselwirkungen, die auftreten, wenn man es nicht mit einem Stück, sondern einem Tränenmeer zu tun hat.

Über diese Inszenierung

Das Weinen (Das Wähnen) ist kein Abend über Dieter Roth. Kein bisschen Biografie, keine Anekdoten, nicht der kleinste Hinweis auf jene Momente, in denen sich Christoph Marthaler und Dieter Roth in den 1990er-Jahren hin und wieder in Basel über den Weg liefen. Kein Wort darüber, dass Marthaler Das Weinen (Das Wähnen), Band 2A (Tränenmeer 4) von Roth geschenkt bekam und es seit vielen Jahren von Stadt zu Stadt mit sich trägt. Marthalers Inszenierung spielt auch nicht an einem Schauplatz, den man mit den visuellen Kunstwerken Roths in Verbindungbringen könnte. Nichts der-gleichen. In Marthalers Inszenierung geht es um die Sprache Dieter Roths. Und die Frage, wie diese Sprachegesprochen werden könnte. Und wann. Und von wem. Und unter welchen Umständen.

Sein Buch Das Weinen (Das Wähnen), Band 2A (Tränenmeer 4) hat Roth selbst einmal als «Redetext» bezeichnet. Dies verwundert nicht, denn Roth lässt hier unendlich viele Redende auftreten. Oft gibt es sie nur für kurze Momente, manchmal nur für einen Satz. Die Redenden tragen dann Rollennamen, beispielsweise diese:

Wer Immer
Setzei
Hinterberg
FISCH
Dochherein
Einerdemschwindelt 1 und Einerdemschwindelt 2

Auch Chöre kommen in Roths Werk zu Wort (A+B+C+D+E+F+G+H) sowie Vorhänge und VorVorhänge,Eishelme, Eiskrehm und Schweine Bob.

Wie auf solche Vorgaben reagieren? Braucht es 450 Kostüme und mindestens ebenso viele Bühnenbildverwandlungen? Christoph Marthaler entscheidet sich anders. Seine Inszenierung Das Weinen (Das Wähnen) spielt an einem Ort des (mehr oder weniger) täglichen Lebens. Es ist ein Ort, an dem Verzweiflung und Hoffnung so eng beieinander liegen, dass sie schon fast eine Einheit bilden. Also so etwas wie: Verzoffnung. Lässt sich das noch darstellen? Dieter Roth würde diese Frage vielleicht folgendermassen beantworten: «So-bald du etwas darstellst, verschwindet es in der Darstellung. Universalsymbolik für die Darstellung ist die Tarnkappe.»


Texte «Zu diesem Stück» und «Über diese Inszenierung»: Malte Ubenauf (Dramaturg)

Alle Abbildungen auf dieser Seite: Das Weinen (Das Wähnen), Inszenierung: Christoph Marthaler, Premiere: Schauspielhaus Zürich, 14. März 2020, Susanne-Marie Wrage, Liliana Benini, Elisa Plüss, Nikola Weisse, Magne Håvard Brekke, Olivia Grigolli; Foto: Gina Folly, © 2020

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